vks-schwarzenberg

Suche
Kalender - Genaue Uhrzeit

Direkt zum Seiteninhalt

Schwarzenberg

Aktuelles > Service


Schwarzenberg - Perle des Erzgebirges


Im oberen Westerzgebirge, wenige Kilometer von der Landesgrenze zu Tschechien und dem Kamm des Erzgebirges entfernt, liegt eingebettet ins Schwarzwassertal, die alte Bergstadt Schwarzenberg. Die Stadt an der Silberstraße zählt wegen ihrer herrlichen Lage zu den schönstgelegenen Ortschaften im reizvollen Erzgebirge. Umgeben von einem Kranz grüner Höhenzüge thront auf einem Felssporn Schloß Schwarzenberg mit nebenstehender St. Georgenkirche. Beide Bauwerke bilden das Wahrzeichen der Stadt. Die steil abfallenden Felsen des Toten- und Ottensteins mit ihren Aussichtskanzeln bieten einen malerischen Blick auf die Denkmalgeschützte Altstadt. Seit über hundert Jahren trägt Schwarzenberg aufgrund der topografischen Gegebenheiten, landschaftlicher Reitze und besonderer architektonischer Prägung den Beinahmen Perle des Erzgebirges. Eine Kuriosität der Stadt ist das Schwarzenberger Edelweis. Die Spanische Wucherblume kam mit der Rinde der Korkeiche im vorigen Jahrhundert nach Sachsen. Alljährlich im Sommer entfaltet diese Pflanze an den Felswänden, Wegrändern und Straßenmauern ihre ungewöhnliche Blütenbracht.

Zur Gründung der Stadt Schwarzenberg

Im Jahr 1950 beging Schwarzenberg das 800. Stadtjubiläum. Durften wir deshalb automatisch und mit gutem Gewissen Festlichkeiten aus Anlass des 850- jährigen Bestehens im vergangenen Jahr ausrichten? Historiker, die auf exakte Nachweise Wert legen, würden sicher Bauch- schmerzen bekommen, wenn sie auf diese Frage mit einem eindeutigen Ja antworten müssten. Heute ist es üblich, Geburten genau zu registrieren. Für die Gründung einer ortschaft vor Hunderten von Jahren war dies keineswegs anders. Sicher gibt es Ansiedlungen, die auf eine detaillierte Geschichtsschreibung verweisen können - Schwarzenberg gehört leider nicht zu ihnen. Die erste gegenwärtige bekannte schriftliche Erwähnung von Schwarzenberg stammt vom 21. Dezember 1282. Damals stellte Vogt Heinrich von Gera in der Stadt Schwarzenberg ( in civitate Swartzenbergk ) eine Urkunde aus. Weit älter als die Siedlung Schwarzenberg dürfte die Burg sein, denn bereits 1118 führte eine Straße über das Gebirge. Zwickau war Durchgangsplatz für die Waren von und nach Böhmen. An dieser Straße legten unsere Vorfahren zur Sicherung der Handelstätigkeit Befestigungsanlagen an. So entstanden beispielsweise die Burgen in Hartenstein und Wildenfels. Im heutigen Schwarzenberger Gebiet kreuzen sich zwei Pass-Straßen. Die eine führte nach Joachimstal über Crandorf, Breitenbrunn und Zwittermühl, die andere zur Goldenen Höhe über Pöla und Rittersgrün. Lag es da nicht nahe, auf einem Felsvorsprung, von einem Gewässer umflossen, der also hervorragende Verteidigungsmöglichkeiten besaß, eine Befestigungsanlage einzurichten? Also eine Burg zu bauen? Bauarbeiten am heutigem Schloß, Nachfolger der einstigen Burg, führten 1977 zu interessanten Funden. Die Wissenschaftliche Auswertungen ergaben, dass diese azs einer Zeit kurz vor oder um 1200 stammen. Sie befanden sich unter dem südlichen Gebäud zwischen dem Bergfried und dem Palas des Schlosses. Diese archäologischeen Funde stellen die ältesten historischen Quellen für Schwarzenberg dar. Eine Datierung der Burggründung um 1150 ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen.


www.schwarzenberg.de




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü