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Juni

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Kontrolle Gemüsegarten und vernichten Sie schädliche Insekten, Tomaten ausgeizen verblühte Stauden zurückschneiden.
Rasen und Blumenbeete düngen

Brechbohnen, Sellerie, Porree, Blumenkohl, zweijährige Sommerblume Möhren für die Herbsternte säen

Anfang Juni ist beste Pflanzzeit für Zucchini, Mais und Kürbis, Sommerkopfsalat, Eissalat, Kohlrabi, Rosenkohl und Lauch

Unzählige Fruchtansätze bei Apfel und Birne entfernen

Die leicht veränderte Bauernregel besagt, dass es im Juni oft zu Gewittern mit Hagel kommen kann, da in höheren Luftschichten warme, feuchte Luft mit kalter Luft zusammentreffen kann. Nach etlichen Witterungsunbilden in jüngerer Vergangenheit müssen wir also auch weiter auf der Hut sein und, wenn möglich, unsere Kulturpflanzen vor größerem Schaden schützen.

Sie fressen fast alles - gemeint sind die Nacktschnecken. Wir müssen unsere Kulturen gegen diese Tiere schützen. Die bequemste Möglichkeit ist natürlich das Ausbringen von Schneckenkorn. Bastler bauen sich Schneckenzäune, die diese Tiere nicht überwinden können. Freibier ist (meiner Meinung nach) ungeeignet. Unter ausgelegten Brettern auf den Beeten verkriechen sich die Schnecken und können dort abgesammelt werden.

Es treten auch in diesem Jahr wieder viele Pilzkrankheiten und Schadinsekten auf. Die Kulturpflanzen müssen daher ständig überwacht werden. An den Gurken z.B. kann der Echte und Falsche Mehltau den ganzen Bestand zum Absterben bringen. Bei den Tomaten kann jetzt die Tomatenstängelfäule auftreten.

Wir können nun auch weiter ernten. Die verschiedenen Frühgemüse sind erntereif, und auch die Erdbeeren und die ersten Süßkirschen, die wir uns oft mit den Staren teilen müssen. Nehmen Sie das nicht so tragisch. Die Stare suchen oft nur nach Wasser. Ein Teich oder eine geschützte Tränke in der Nähe könnten helfen.

Achten Sie darauf, dass bei den Tomatenpflanzen die Blätter nicht auf der Erde aufliegen, denn das fördert die Braunfäule. Sie können unter dem ersten Fruchtstand alle Blätter entfernen. Die Früchte werden von den oberen Blättern versorgt. Gießen Sie die Tomatenpflanzen so, dass sie nicht nass werden.

Fallobst sollten Sie regelmäßig aufsammeln. Oft befinden sich Maden in den Früchten, die sich im Boden verkriechen, sich dort verpuppen und dann noch in einer zweiten Generation die Pflanzen befallen. Fallobst, was nicht verwertet wird, wird vergoren. Die Jauche kommt mit den Früchten auf den Kompost.

Schauen Sie sich die Obstbäume genauer an. Bei zu starkem Behang dünnen Sie etwas aus. Sie bekommen dann weniger Früchte, aber Qualitätsobst. Achten Sie dabei auch gleich auf Schädlingsbefall und Anzeichen von Pilzbefall. Falls notwendig, dann behandeln Sie bitte Ihre Kulturen mit nicht bienengefährlichen, umweltschonenden Mitteln. Die Auswahl ist groß.




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